Ergotherapie Praxis Lexikon
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Raumlage-Wahrnehmung

Richtung und Position von Symbolen unterscheiden.


 
Raumwahrnehmung

Die Raumwahrnehmung ist vor allem von den Körpersinnen (taktil-kinästhetisch, vestibulär) abhängig und setzt ein intaktes Körperschema voraus. Der Erwachsene oder das Kind muss den Raum mit Hilfe seiner Muskelkraft erfahren und erforschen können, bevor es die räumliche Orientierung auf der Fläche begreift. Sehen und Hören werden bei der Raumwahrnehmung mit einbezogen. Bei einem Kind: Kann es Versteck spielen? Kann es nach Dingen suchen? Wie weit kann es seine Bewegung auf die Entfernung, das Ziel abstimmen? Kann es zwei- und dreidimensional bauen? Die räumlichen Gegebenheiten auf das Papier übertragen? Kann es rechts und links unterscheiden?


 
Reflex

Eine angeborene und automatische Reaktion auf einen Sinnesreiz.


 
Retardierung

Allgemeine Bezeichnung für Verzögerung oder Verlangsamung einer Bewegung oder Entwicklung; i.e.S. Verzögerung der körperlichen, bzw. intellektuellen Entwicklung im Vergleich zum jeweiligen Lebensalter.


 
Rezeptor

Reizempfänger. Eine Einzelzelle oder auch eine Gruppe von Zellen, die für einen bestimmten Sinnesreiz empfänglich ist.


 
Rezitiv

Rückfall, Wiederauftreten einer Krankheit nach Abheilung.


 
Rigor

Steifigheit der Muskulatur inf. Erhöhung des Muskeltonus die bei passiver Bewegung im Gegensatz zur Spastik während des gesamten Bewegungsablaufs bestehen bleibt; dabei oft ruckartiges Nachlassen des Widerstandes (sog. Zahnradphänomen).